(Alltags-) Rassismus selbst erleben
Seminar mit Canan Yelaldi, Bildungsreferentin im AKE-Bildungswerk
Dienstag, den 19.04.2011, 18:00Uhr, Universität Paderborn

die Räumlichkeiten werden noch bekannt gegeben.
Was genau ist eigentlich (Alltags-) Rassismus? Wie sieht er aus und wie funktioniert er? Habt ihr schon selbst einmal Rassismus in eurem Alltag erfahren oder beobachtet? Was bedeutet es selbst Opfer von rassistischen Äußerungen zu werden? Und was ist eigentlich dieses Antidiskriminierungsgesetz? All diese Fragen sollen in dem Seminar gemeinsam mit der Referentin erarbeitet werden.
Anfangen wollen wir an dem Punkt, was (Alltags-) Rassismus überhaupt bedeutet ist und wie er definiert werden kann.
In einem zweiten Schritt sollen verschiedene Strategien gegen (Alltags-) Rassismus erarbeitet und erprobt werden. Dabei wird auf die Kooperation der TeilnehmerInnen gesetzt, die über ihre eigenen Erfahrungen berichten dürfen/sollen. In einem Rollenspiel wird anschließend ein Rollentausch durchgeführt, der zu möglichen Gegenstrategien im Fall von erlebtem Rassismus im Alltag anregen soll. Im Anschluss daran wird die Referentin kurz das Antidiskriminierungsgesetz vorstellen.
Als staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung sieht das AKE-Bildungswerk seine Aufgabe darin, Weiterbildungsangebote auf dem Gebiet der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, der Arbeit mit marginalisierten Gruppen unserer Gesellschaft sowie des individuellen Engagements für Frieden und Gerechtigkeit und des Globalen Lernens durchzuführen.
Thematisch beschäftigt sich das Bildungswerk hauptsächlich mit, wie bereits erwähnt, entwicklungspolitischer Bildung, interkulturellem Lernen, Migrationsgesellschaft, Islam und Muslime, Umweltbildung, Friedenspädagogik und globalem Lernen in Schule.
Interessant könnte das Seminar für zukünftige LehrerInnen sein. Diese werden in ihrem Alltag mit vielen Jugendlichen arbeiten, die nicht wissen, dass es rassistisch ist, jemanden als „Schwarzkopf“ oder „Du Jude!“ zu betiteln. Vor allem wissen sie aber auch nicht, warum das nicht in Ordnung ist und was sie dagegen machen können, falls sie es hören sollten. Um für diesen Fall vorbereitet zu sein ist es sehr interessant und auch wichtig, selbst Methoden zu erlernen, die helfen können „richtig“ zu reagieren, falls Rassismus unter den SchülerInnen auftritt.
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass sämtlich Methoden, die euch zwar nicht vollständig auf eure Zukunft vorbereiten, euch aber dennoch in Relation um einiges mehr bereichern können, als die gesamte Zeit an der Universität.
Da das Seminar nur in einem kleinen Kreis gut funktionieren kann, bitte ich euch bei Interesse in den AStA zu kommen oder eine Mail an
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zu schreiben, um euch anzumelden. Die TeilnehmnerInnenzahl ist leider auf 20 Personen beschränkt.
(AStA Universität Paderborn)